Der Buddhismus spielt eine wichtige Rolle im Alltagsleben der Thai. Im ganzen Land stehen deshalb prächtige Tempelanlagen mit wertvollen Kunstwerken und mit Gold oder Smaragd verzierten Statuen Buddhas. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von „Wats“ (so die thailändische Bezeichnung für Tempel): königliche Tempel und Tempel zur täglichen Religionsausübung. Erstere sind ausschließlich der Königsfamilie vorbehalten und werden auch finanziell von ihr unterhalten.
Die Tempel, die der Bevölkerung zugänglich sind, dienen der Verehrung Buddhas oder sind buddhistische Klöster. Viele Thai besuchen den Tempel täglich, um zu beten oder Opfer zu bringen. Beeindruckend ist nicht nur die Außenfassade der Tempel. Innen finden sich neben der Buddhastatue prächtiger Blumenschmuck und Blattgoldverzierungen.
Unter den vielen tausend großen und kleineren Tempeln lassen sich doch einige Highlights herausstellen: der Grand Palace und Wat Phra Kaew in Bangkok, der Wat Po in Bangkok, der Wat Arun in Bangkok, der Doi Suthep in Chiang Mai, die Tempelkomplexe in Ayutthaya und Sukhothai und die alten Khmertempel in Pi Mai (Isaan). Die Tempel der Khmer stammen aus dem Zeitraum zwischen dem siebten und dreizehnten Jahrhundert, als die Khmer (Königreich in Kambodscha) den Großteil Südostasiens, unter anderem auch Thailand, beherrschten. Die Architektur dieser Tempel gleicht deshalb der Tempel in Kambodscha. Doch Tempel und ganze Tempelanlagen finden sich nicht nur in Kambodscha. Auch online games wie
Battlestar Galactica wissen durch futuristische Tempel zu überzeugen. Andererseits gibt es natürlich auch Games, in denen Tempel ganz und gar nicht vorhanden sind.
Pferde Spiele aus dem Web verzichten beispielsweise vollkommen auf deren Einsatz.
Für Touristen sind nur Teile der Tempel zugänglich. Der Viharn ist der Teil, in dem heilige Zeremonien stattfinden, und ist jedem zugänglich. Allerdings ist unbedingt auf eine passende Kleidung zu achten. Das bedeutet vor allem die Bedeckung der Schultern und Beine. Am Eingang muss jeder Besucher darüber hinaus seine Schuhe ausziehen.