Chiang Mai
Chiang Mai ist die Hauptstadt des Norden Thailands und zugleich kulturelles Zentrum der Region. Umringt von hohen Bergen liegt die Stadt ungefähr 700 Kilometer entfernt von Bangkok. Das Gebiet rund um Chiang Mai besteht hauptsächlich aus dichtem Dschungel und ist die Heimat vieler Naturvölker. Die zweitgrößte Stadt trägt auch den Namen „Rose des Norden“ und lädt ein zur Entdeckung vieler atemberaubender historischer Bauwerke. Sie ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für Touren durch das „Goldene Dreieck“. Chiang Mai wird oft von Touristen, die sich länger im Land aufhalten wollen, als vorübergehender Verweilort gewählt, denn das Leben ist hier relativ günstig. So sind nicht nur Lebensmittel und Produkte vom Markt sondern auch handgearbeitete typisch thailändische Produkte und Souvenirs durchschnittlich günstiger als im Rest des Landes.
Wie überall in Thailand findet man in Chiang Mai eine Vielzahl prächtiger Tempel. Darüber hinaus sind im Chiang Mai Nationalmuseum Kunstwerke der Lanna-Kultur zu bestaunen. „Lanna“ bezeichnet die Kultur des Nordens von Thailand. Die Ausstellung zeigt auch alte, kunstvoll verzierte Buddhastatuen sowie Kriegsobjekte der Ureinwohner um Chiang Mai.
Wer im Februar nach Chiang Mai reist, der erlebt ein ganz besonderes Spektakel: Am ersten Freitag im Februar beginnt das dreitägige Blumenfestival. Dann nämlich präsentieren sich die tropischen Blumen und pflanzen Chiang Mais in ihrer ganzen Blütenpracht. Gefeiert wird das mit Paraden, Tanz, Musik und natürlich mit traditionell thailändischen Leckereien.
Einen Besuch wert ist auch das Elefantenausbildungszentrum etwa dreißig Kilometer außerhalb der Stadt. Jeden Morgen zeigen hier trainierte Elefanten den Touristen (allerdings gegen Eintrittsgebühr) ihre faszinierenden Kunststücke.